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Peenemünde auf der Ostseeinsel Usedom gilt vielen als die Wiege der Raumfahrt. 1942 startete hier erstmals eine Flüssigkeitsrakete, die den Weltraum erreichte, aber eindeutig als Fernwaffe konzipiert war. Die Autoren dokumentieren die Entwicklung der V1 und V2 in den militärischen Versuchsanstalten, die sowjetische Besatzungszeit in den ersten Nachkriegsjahren und den Ausbau Peenemündes als Flottenbasis und Jagdfliegerstandort der Nationalen Volksarmee. Sie greifen dabei die aktuellen Diskussionen über den Umgang mit der militärischen Vergangenheit und der künftigen Nutzung des teilweise noch immer gesperrten Geländes auf. Rezension Seitenanfang "Der sorgfältig gestaltete und flüssig geschriebene Band dokumentiert dieWahrheit über den"Mythos Peenemünde"." (Das Historisch-Politische Buch, Heft 7/8 1995)"Ein sehr informatives, reich bebildertes und recht kritisches Buch über diedeutschen Väter der Raketentechnik, das militärische Interesse derdeutschen Wehrmacht und die Menschenverachtung im Dritten Reich." (Der evangelische Buchberater Juli/September 1995)"Die Autoren haben eine gründliche Dokumentation vorgelegt. Sie haben dazubeigetragen, daß Peenemünde den ihm gebührenden Platz in der Geschichtegefunden hat: als ein Ort der Militärs." (Radio Brandenburg 12.11.1995)"Mit dieser bemerkenswert sachlichen und präzisen Dokumentation ist es denAutoren gelungen, die Geschichte des ersten militärischenHochtechnologiezentrums facettenreich darzustellen." (ZfG, 8/95) Autorenportrait Seitenanfang Volkhard Bode ist Jahrgang 1944, Ausbildung als Dreher, Studium der Germanistik in Berlin, 1970/74 Dramaturg beim Deutschen Fernsehfunk, später Redakteur und Reporter beim Berliner Rundfunk, Schwerpunkt Kultur; seit 1991 freier Journalist für Hörfunk und Fachzeitschriften, u.a. mehrere Hörfunksendungen zum Thema Peenemünde. Autorenportrait Seitenanfang Gerhard Kaiser, Jahrgang 1933; gelernter Schmied, studierte Geschichte in Moskau und Leipzig.Von 1956bis 1968 diente er als Oberstleutnant der NVA. Er betrieb soziologische Forschungen für den Deutschen Fernsehfunk. Zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen Heeresgeschichte und Militärpolitik, Buchübersetzungen aus dem Russischen und Polnischen.
Aktuelles
-->Ab September 2009 präsentiert sich der Christoph Links Verlag in einer Sonderschau mit einer großen Auswahl aus seiner Produktion in unserer Buchhandlung. In loser Folge stellen wir in diesem Rahmen Titel des Christoph Links Verlages vor:
Sitzler, Susann : Überleben in Zürich . 365 Dinge, die man über diese Stadt wissen sollte . Länderreihe Ch. Links 2010 . 208 S. 978-3-86153-587 16.90 EUR
Nach dem Erfolg von »Grüezi und Willkommen« der Detailblick auf die »größte deutsche Stadt« der SchweizIn keine Stadt der Schweiz ziehen so viele Deutsche wie nach Zürich. Doch sie stellen fest, dass die Stadt und die Zürcher anders sind als erwartet. Ihnen bietet Susann Sitzler viele Tipps und praktische Hintergrundinformationen zum Eingewöhnen. Man erfährt nicht nur, was es mit den »Züri-Segg« auf sich hat, sondern liest auch, wo man die Einheimischen kennenlernt und wie man die Stadt genießt, wenn man noch keinen Freundeskreis aufgebaut hat.